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INNOVATION
Open Innovation im Innovationsluster Keramik-Metall-Kunststoff
Der Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich von der Neu- oder Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen ab. Jede Innovation fängt mit einer Idee an. Ein Trend: Um zu neuen sinnvollen Ideen zu gelangen wird nicht nur betriebsintern getüftelt, sondern vermehrt auch externe Partner einbezogen „Open Innovation“ steht hier für die Öffnung des betrieblichen Innovationsprozesses für externe Partner. Diese können als Kunden, Lieferanten aber auch Entwicklungsdienstleister, wie bspw. Hochschulen, auftreten. Durch deren Einbeziehung soll der Effizienz und Effektivität des Innovationsprozesses gesteigert und der Erfolg von Neuprodukteinführungen erhöht werden.
Was in größeren Unternehmen schon weit verbreitet ist, wird in kleineren und mittleren Betrieben aufgrund fehlender Tools und Methoden zur Umsetzung der Open Innovation Ansatz in weniger verfolgt.
Das Institut für Mittelstands- und Clustermanagement der Fachhochschule Koblenz hat sich daher zum Ziel gesetzt, durch den Einsatz geeigneter Instrumente die Öffnung der Innovationsstrukturen der Unternehmen im Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff zu fördern.
Prof. Reinemann, Leiter des Projektes open innovation, macht deutlich, dass es bei dem Forschungsprojekt keineswegs um trockene Theorie geht: „Die Fachhochschule Koblenz sucht Unternehmenspartner für die Realisierung des Forschungsprojekts. Teilnehmende Unternehmen haben hierdurch handfeste Vorteile: Neben der Analyse des existierenden Innovationsprozesses und dem Aufzeigen möglicher Potenziale durch die Öffnung des Innovationsprozesses werden Methoden und Instrumente zur offenen Innovation erprobt. Darüber hinaus erfolgt eine Begleitung im gesamten Prozess und wenn gewünscht auch ein Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen.“
Das Attraktive für die Betriebe: Kosten für die Unternehmen entstehen nur im Rahmen von Zeit- und Personalaufwendungen für Workshops und Gespräche im Unternehmen.
Aktive Unterstützung erhält Prof. Reinemann von den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald sowie vom Wirtschaftsministerium in Mainz. In einem ersten Anlauf konnten mit Hilfe der WFGs rund 10 Unternehmen gefunden werden, die sich aktiv am Projekt beteiligen wollen.
Das Projekt ist nach wie vor offen für weitere Unternehmen. Interessierte Betriebe wenden sich an: FH Koblenz, Prof. Dr. Holger Reinemann, Mittelstandsmanagement, Tel.: 0261 / 95 28 – 155, Fax: 0261/ 95 28 – 150, Email:
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